Wer an Schuppen leidet, möchte dieses Problem so schnell wie möglich in den Griff bekommen. Doch bei manchen Menschen helfen die teuren Schuppenshampoos nicht. Deswegen ist es in vielen Fällen preiswerter und effektiver, zu den altbewährten Hausmitteln zu greifen.
Wie entstehen Schuppen überhaupt?
Die Bildung von Schuppen ist ein ganz normaler Prozess, der bei jedem stattfindet.
Nicht nur auf dem Kopf muss sich die Haut ständig regenerieren, sondern überall an unserem Körper. Mikroskopisch kleine Hautschüppchen werden dabei abgestoßen, sodass diese sogenannte Abschilferung normalerweise niemand bemerkt.
Die Schuppen werden erst zum Problem, wenn dieser Prozess nicht ordnungsgemäß abläuft. Dann bilden sich größere Schuppen, die mit dem Auge gut sichtbar sind. Auch die Anzahl der Schuppen ist in diesem Fall unverhältnismäßig groß. Die Ursachen, die zur Störung der Abschilferung führen, sind vielseitig, sodass es schwierig zu sagen ist, wodurch die Schuppenbildung aus dem Gleichgewicht gerät. Mögliche Ursachen sind zum Beispiel Stress, Stoffwechselstörungen oder ein Hefepilzbefall.
Tipp 1: Zinkhaltige Lebensmittel in die Ernährung integrieren
Es gibt viele Nahrungsmittel, die einen großen Anteil an Zink besitzen, sodass es nicht gleich die Zinktabletten sein müssen. Stattdessen sollten Personen, die unter Schuppen leiden, einige der folgenden Nahrungsmittel fest in ihren Speiseplan integrieren:
- Haferflocken
- Austern und andere Meeresfrüchte
- Spargel
- Vollkornprodukte
- Brustfleisch von Hühnern
Tipp 2: Vor dem Waschen Haare kämmen
Bevor man seine Haare wäscht, sollte man sie gründlich durchkämmen. Viele Menschen neigen dazu, dies zu vergessen, aber gerade bei Schuppen ist es sehr sinnvoll. Durch das Kämmen lösen sich Schuppen von der Kopfhaut. Diese können dann bei der Haarwäsche mit ausgespült werden.
Tipp 3: Die richtige Temperatur bei der Haarwäsche
Bei der Haarwäsche sollte das Wasser nie zu kalt oder zu heiß gestellt werden. Auch wenn der kühlende Effekt bei juckender Kopfhaut manchmal angenehm ist, hat kaltes Wasser einen negativen Einfluss auf Schuppen. Stattdessen ist lauwarmes Wasser bei Schuppen ideal.
Statistik zum Thema
Haarprobleme von Frauen
Antwort | in Prozent |
---|---|
Zu feines, dünnes Haar | 16 |
Durch Colorierung beanspruchtes Haar | 15 |
Angegriffenes, strapaziertes, | 13 |
Graues Haar | 13 |
Haar ohne Volumen | 12 |
Gespaltene Haarspitzen | 10 |
Empfindliche Kopfhaut | 9 |
Brüchiges, sprödes Haar | 8 |
Fettig im Ansatz, trocken in den Spitzen | 8 |
Zu starkes, kräftiges Haar | 6 |
Zu glattes Haar | 6 |
Haarausfall | 6 |
Stumpfes, glanzloses Haar | 6 |
Zu widerspenstiges Haar | 5 |
Zu rasches Nachfetten | 5 |
Schuppen | 4 |
Schütteres Haar | 3 |
Zu viel Naturkrause | 3 |
Durch Dauerwelle beanspruchtes Haar | 2 |
Keine Probleme | 34 |
Quelle: Brigitte (Deutschland; MMA; Ipsos; 2011; 5.026 Befragte)
Tipp 4: Ein mildes Haarshampoo verwenden
Bei der Wahl des Shampoos ist darauf zu achten, dass ein mildes Mittel gewählt wird, welches die Kopfhaut nicht unnötig reizt. Insbesondere Huflattich-Shampoo wird bei Schuppen empfohlen. Für eine noch bessere Wirkung gegen Schuppen kann man etwa 20 Tropfen Teebaumöl in dieses Shampoo mischen.
Tipp 5: Schuppenshampoo selbst herstellen
Als Hausmittel bei Schuppen gilt das selbst gemachte Schuppenshampoo aus Eigelb und Zitronensaft. Die Haare werden dabei zunächst mit einem herkömmlichen Shampoo gewaschen. Anschließend trägt man die Mischung aus Eigelb und Zitronensaft auf die Kopfhaut auf, lässt sie etwa fünf Minuten einwirken und spült sie anschließend gründlich aus.
Tipp 6: Joghurt beruhigt die Kopfhaut
Oft geht mit Schuppen auch eine juckende und trockene Kopfhaut einher. Dann kann Naturjoghurt Abhilfe schaffen: Er wird vor der Haarwäsche auf die Kopfhaut gegeben. Dort muss er ungefähr zehn Minuten einwirken, bevor die Haare mit einem sanften Shampoo gereinigt werden. Der Naturjoghurt spendet Feuchtigkeit und kühlt, sodass das Jucken der Kopfhaut nachlässt.
Tipp 7: Haarwasser aus Brennnesseln
Für ein Brennnessel-Haarwasser sammelt man die Brennnesseln aus der Natur und übergießt sie mit kochendem Obstessig. Diese Mixtur muss danach abkühlen, wobei die Brennnesseln mindestens zehn Minuten im Essig ziehen sollten. Anschließend werden die Brennnesseln entfernt und das Haarwasser ist fertig.
Tipp 8: Reiner Zitronensaft
Insbesondere wenn die Schuppen mit fettigen Haaren einhergehen, kann Zitronensaft Linderung verschaffen. Er wird auf die Kopfhaut aufgetragen und einige Minuten dort belassen. Danach wird der Zitronensaft gründlich ausgespült. Dieser Vorgang sollte mehrfach wöchentlich wiederholt werden, um fettige Schuppen zu bekämpfen.
Tipp 9: Kopfhaut mit Kokosnussöl behandeln
Trockenen Schuppen kann man mit Kokosnussöl den Kampf ansagen. Das Öl wird vor der Haarwäsche auf die Kopfhaut gegeben, wo es etwa 20 Minuten verbleibt. Danach müssen die Haare sorgfältig gewaschen werden, gegebenenfalls auch zweimal, damit die Haare nicht strähnig oder fettig wirken.
Tipp 10: Olivenöl-Kur für die Nacht
Nicht nur Kokosnussöl, sondern auch Olivenöl gilt als Hausmittel bei Schuppen. Es wird abends in die Kopfhaut einmassiert. Anschließend werden die Haare in ein Frotteehandtuch gewickelt, sodass das Öl über Nacht einziehen kann.
Artikelbild: © wasanajai / Shutterstock
Hallo liebe Leidensgenossen,
mich plagen Schuppen seit meiner frühen Jugend, leider konnte mir nie wirklich etwas richtig helfen. Oftmals waren es zur damaligen Zeit Haushaltsmittel die nur kurz gewirkt hatten, bevor die Schuppen wieder kamen. Von so vielen Produkten die ich im Laufe meines Lebens durchprobiert habe, die sogar zu Haarausfall führten. So entschied ich mich vom Hautarzt beraten zu lassen, der mir für meine Kopfhaut eine spezielle Behandlung empfahl. Ebenso half mir dieser Artikel weiter: http://www.der…. ,da ich mit trockenen Schuppen zu kämpfen hatte und durch deren Empfehlungen ich nun seit kurzem schuppenfrei bin. Anmerkung: Föhnt ja nicht zulange euer Haar, bzw. wenn dann lauwarm mit größeren Abstand zum Kopf.
Ich hoffe dir damit geholfen zu haben!
Gruß
Patrick Kleber